Aktuell

Die Termine im Dezember müssen wegen der Verlängerung des (Teil-Lockdown) ausfallen. 

Nachholtermine  werden  zeitnah veröffentlicht.


Mittwoch, 9. Dezember, 20 Uhr:

The Farewell

Besucherwunsch

Die in New York lebende chinesischstämmige Amerikanerin Billi Wang arbeitet recht erfolglos als Schriftstellerin und erfährt über ihre Eltern, dass bei ihrer geliebten Großmutter Nai Nai, die noch immer im Reich der Mitte lebt, Lungenkrebs im Endstadium diagnostiziert wurde. Ihr bleiben nur noch wenige Monate zu leben. Billi ist tief traurig und am Boden zerstört. Kurzentschlossen beschließt sie jedoch, das Beste aus der niederschmetternden Situation zu machen und ihrer Oma schöne letzte Tage zu bereiten sowie sie vor der schmerzlichen Wahrheit zu schützen. So wird Nai Nai erzählt, ihre Befunde seien eigentlich für ihr Alter ganz gut. Rasch muss die Hochzeit einer japanischen Cousine dazu herhalten, um die über die ganze Welt verstreute Familie für Nai Nai zusammenzuführen. Doch als die Verwandschaft aufeinander trifft, stößt Billies Plan nicht nur auf Gegenliebe. Bald werden deutliche Unterschiede zwischen westlichen und östlichen Wertvorstellungen offenbar, was den Tod angeht.     

Eine humorvolle und lebensnahe Geschichte und einer der bewegendsten Filme des Jahres 2019.

USA 2019 / Buch und Regie: Lulu Wang 
Darsteller: Awkwafina, Tzi Ma, Jim Liu, Gil Perez-Abraham, Ines Laimins

Ende ca. 21.55 Uhr
Frei ab 6 Jahren


Montag, 16. Dezember: 20 Uhr

Il Traditore- Als Kronzeuge gege die Cosa Nostra

Anfang der 1980er Jahre tobt auf Sizilien ein handfester Streit zwischen den fort vorherrschenden Mafia-Bossen. Einer von ihnen, Tommaso Buscetta flieht plötzlich nach Brasilien, um dort unterzutauchen. Doch in Italien zu Hause geht alles seinen gewohnten Gang: es werden alte Rechnungen beglichen und Buscettas Verbündete nach und nach aus dem Weg geräumt. Als Buscetta von der brasilianischen Polizei verhaftet und nach Italien ausgeliefert wird, trifft er eine folgenschwere Entscheidung. Er trifft sich mit dem Richter Falcone und bricht damit das Gelübde, das er vor langer Zeit vor der Cosa Nostra abgelegt hat. Diese Entscheidung hat massive Auswirkungen auf die gesamte Mafia, da infolge der Aussage hunderte  Angehörige der sizilianischen Cosa Nostra in Italien und den USA vor Gericht gestellt und während der sogenannten Maxiprozesse verurteilt werden. Ein atmosphärisch dichter und spannender Film über eine ambivalente Hauptfigur und der nachhaltig die Mythen über den Wertecodex der Cosa Nostra demontiert.

Italien/Frankreich/Deutschland/Brasilien 2020 / Buch: Marco Bellocchio, V. Santella, L. Rampoldi, F. Piccolo / Regie:  Marco Bellocchio
Darsteller:  Pierfranco Favino, Fausto Russo Alesi, Maria Fernanda Candido, Luigi Lo Cascio, Alessio Praticò, Gabriele Arena 

1,00 €Aufschlag wegen Überlänge

Ende ca. 22.25 Uhr
Frei ab 12 Jahren


Mittwoch, 23. Dezember: 20 Uhr

Es hätte schlimmer kommen können- Mario Adorf

Besucherwunsch

Der Regisseur macht sich gemeinsam mit Adorf auf eine Reise durch ein langes Schauspielerleben. Mario Adorf, wird am 08.09.1930 in Zürich als Sohn des kalabresischen Arztes Dr. Matteo Minniti und der Röntgenassistentin Alice Adorf geboren. Seine Kindheit und Jugend verbringt er mit seiner Mutter in Mayen. Er studiert in Mainz mehrere Fächer, u. a. Theaterwissenschaft und beginnt sich Sprachkenntisse in Englisch, Französisch und Italienisch anzueignen. Nach seinem 4. Semester wechselt er an die Uni in Zürich, wird Statist und Regieassistent und bricht kurz darauf das Studium ab. 1953 geht er nach München, wird in die Otto Falckenberg-Schule aufgenommen, ab 1955 wird er in das Ensemble der Münchener Kammerspiele aufgenommen. Als Schauspieler wird er in Robert Siodmaks “Nachst, wenn der Teufel kam” bekannt und ab diesem Zeitpunkt setzt sich seine Karriere auch international fort. Wessely’s Biobic konzentriert sich vor allem auf die frühen Jahre, seine Zeit in Rom und Hollywood, weniger auf seine erfolgreichen Fernsehjahre in Deutschland. Ein gelungenes und geschickt gestaltetes Biopic über eine große Schauspieler-Persönlichkeit. Absolut sehenswert.

Deutschland 2019 / Regie: Dominik Wessely

Ende ca. 21.50 Uhr
Frei ab 6 Jahren


Mittwoch, 30. Dezember: 20 Uhr

Der göttliche Andere

Der zynische und atheistische Reporter Gregory berichtet vorwiegend aus Kriesengebieten und ist nicht begeistert, als ausgerechnet er zur Berichterstattung über die Papstwahl nach Rom beordert wird. Dort begegnet er der Italienerin Maria, die sich Gott verschrieben hat und plant in wenigen Tagen als Novizin in ein Kloster einzutreten. Ausgerechnet in sie verliebt er sich zunehmend. Er will ihr näher kommen, aber zahlreiche, teils absurde Geschehnisse, verhindern dies. Der liebestrunkene Gregory gelangt zu der Überzeugung, dass nur Gott selbst dahinter stecken kann, weil er eifersüchtig ist. Wie soll er da eine Chance haben, wenn er einen allmächtigen Gegenüber hat. Der Film ist alles andere als eine gradlinige romantische Komödie, aber gerade deshalb komisch, romantisch und sehr unterhaltsam. 

Frankreich 2020 / Buch und Regie: Jan Schomburg
Darsteller: Callum Turner, Matilda De Angelis, Ronke Adekoluejo, Mark Davison, Anna Bonaiuto, Paolo Bonacelli, Kemal Deen-Ellis

Ende ca. 21.50 Uhr
Frei ab 6 Jahren