Paradiese

betörend, traumhaft, verloren, zerstört

30. Juli bis 11. Oktober 2020

 

(c) Suzanne von Borsody & Mirko Jörg Keller
(c) Monika Kropshofer
Mischtechnik auf Fotodruck auf Kunststoffplatte

Die Vorstellung vom Paradies gehört zur Geschichte der Menschheit. Der Mensch sehnt sich nach einem Ort der Glückseligkeit, an dem er ohne Schmerz, Gewalt, Verzweiflung und Trauer leben kann. Doch gibt es solche Orte überhaupt?

Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler veranschaulichen ihre Vorstellungen, indem sie sich mit dem biblischen Garten Eden auseinandersetzten, indem sie das Paradies in schönen Landschaften, in Gärten, Blumen und an verwunschenen Orten malen oder fotografieren. Neben poetischen und verzaubernden Arbeiten werden mahnende und aufrüttelnde Werke gezeigt. Sie verweisen eindrücklich auf zerstörte und verlorene Paradiese. Diese Variationsbreite und das weite Spektrum der Interpretationen und Gestaltungsmittel lassen die Ausstellung spannend und anregend werden.

Das Beiprogramm der Ausstellung ist auf Grund der Corona-Pandemie diesmal ein individuell zu gestaltendes. So erhalten die Menschen, die die Ausstellung besuchen, Ihr ganz persönliches „Paradiesheft“. Das eignet sich hervorragend für das Festhalten von Gedanken, Emotionen und Bildern zum Thema Paradies. Jeder Mensch hat eine eigene Vorstellung vom Paradies. Daher möchte die StadtGalerie ein Gesamtkunstwerk aus den unterschiedlichsten Paradiesen erstellen. Sie bittet alle Leute, ihr unter stadtgalerie@neuwied.de entsprechende Bilder oder Gedanken zuzusenden. Des Weiteren können alle unter dem Hashtag #StadtGalerieNeuwiedParadiese ihre Impressionen teilen.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Thomas Bäumgärtel, Klaus Bittner, Birgit Brandt-Siefart, Andreas Bruchhäuser, Angelika Castelli, Alejandro Castillo, Nikolaus Diebold, Suzanne von Borsody & Mirko Jörg Kellner, Margarete Gebauer, Sabine A. Hartert, Dr. Monika Kropshofer, Stefanie Lange, Christine Ludwigs, Stefanie Manhillen, Liliana Nedovic-Hesselmann, Andreas Pacek, Klaus Pohlmann, Sabine Prechtel, Helmut Reinelt, Marie Schäfer, Antje Schlaud, Kolja Senteur, Marius Singer, Tobias Stutz, Christine Theile, Eva M. Toepfer und Nicolaus Werner. 

(c) A. Castelli
Acryl
(c) Schlaud

StadtGalerie

in der ehemaligen Mennonitenkirche aus dem Jahr 1768

Schlossstraße 2, 56564 Neuwied (für Navis: Deichstraße 1)
Infos und Anmeldungen unter 02631/20687 oder 02831/ 802-494
Opens window for sending emailEmail

 

Öffnungszeiten:

Mittwoch bis Freitag14 - 18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag12 - 18 Uhr
Gruppen nach Vereinbarung

 

Eintrittspreise:

Erwachsene5 Euro
Kinder ab 12 Jahren2 Euro
Erm. Eintritt Erwachsene
(siehe unten)
4,50 Euro
Gesonderte Preise für Gruppen

Erm. Eintritt für Erwachsene wird gewährt für Schüler/innen (ab 18 Jahre), Auszubildende, Studierende, FSJler, Bundesfreiwilligendienstleistende und Schwerbehinderte (ab 50 %). Die Vorlage eines Ausweises ist notwendig. Schwerbehinderte, die der Notwendigkeit ständiger Begleitung bedürfen (im Ausweis eingetragen „B“), zahlen bei Vorlage des Ausweises den ermäßigten Kartenpreis. Die Begleitperson ist frei.

Die StadtGalerie Neuwied in der ehemalige Mennonitenkirche aus dem Jahr 1768 wurde Ende April 2019 erneut mit dem Zertifikat "Barrierefreiheit geprüft" teilweise barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung ausgezeichnet. Hier finden Sie den Prüfbericht. 
 
Zugänglichkeit
• ebenerdiger Eingang
• barrierefreie Erreichbarkeit aller Räumlichkeiten
• Personenaufzug 
• ausreichender Abstand zwischen den Exponaten für Rollstuhlfahrer
 
Behindertentoilette
• im zweiten Obergeschoss
 
Sitzgelegenheit
• in allen Ausstellungsräumen vorhanden

Behindertenparkplatz
• 2 Behindertenparkplätze in direkter Nähe der StadtGalerie